Kampfkunst - der friedvolle Weg

Gesetzliche Bestimmungen

 

 Aktuelles Waffengesetz.

 § 42a Verbot des Führens von Anscheinswaffen und bestimmten tragbaren Gegenständen 

(1) Es ist verboten 

1. Anscheinswaffen,

2. Hieb- und Stoßwaffen nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 oder

3. Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen.

(2) Absatz 1 gilt nicht 

1. für die Verwendung bei Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen oder Theateraufführungen,

2. für den Transport in einem verschlossenen Behältnis,

3. für das Führen der Gegenstände nach Absatz 1 Nr. 2 und 3, sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt.

Weitergehende Regelungen bleiben unberührt.

(3) Ein berechtigtes Interesse nach Absatz 2 Nr. 3 liegt insbesondere vor, wenn das Führen der Gegenstände im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient. 

Ein Iai-To oder Katana darf nur erwerben, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat“. Für den Erwerb eine dieser Waffen benötigt man in der Regel einen amtlichen Altersnachweis. Dies gilt auch, wenn eine Waffe verliehen werden soll !!!

Für Bokken, Iai-To und Katana werden keinen Waffenschein benötigt ! Bokken, Iai-To und Katana zählen zu den Waffen der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck (Sammlungen).

Die Trainingswaffen Iai-To, Bokken und Katana sind von Zuhause zur Trainingsstätte auf dem kürzesten Weg und in einem verschlossenen Behältnis (verschließbare Transporttasche) zu transportieren. Nicht im Auto zurücklassen !

„Wer an öffentlichen Vergnügungen, Volksfesten, Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Märkten oder ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen teilnimmt, darf keine Waffen im Sinne des §1 (also Schusswaffe, Hieb- oder Stoßwaffen) führen“ (§ 42 Abs.1 WaffG).

Eine Ausnahme stellt das „Mitwirken an Theateraufführungen und diesen gleich zu achtenden Vorführungen dar, wenn zu diesem Zweck ungeladene oder mit Kartuschmunition geladene Schusswaffen oder Hieb- oder Stoßwaffen geführt werden“. Ein Schaukampf ist einer Theateraufführung recht ähnlich; freie Feldschlachten sind, sobald es eine öffentliche Veranstaltung ist, im Prinzip jedoch rechtswidrig.

Bei öffentlichen Vorführungen oder Seminare ist im Sinne des § 42 WaffG „keine“ Ausnahmegenehmigung erforderlich.  

 

Körpergefühl-Lebensart-Philosophie